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Staatsanwaltschaftliche Diversion im deutschen und spanischen Jugendstrafrecht

Eine juristisch-kriminologische Analyse einer speziellen Reaktionsmöglichkeit auf Jugendkriminalität aus rechtsvergleichender Sicht

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Miguel Angel Cano Panos

Vor dem Hintergrund steigender Kriminalitätsraten im Bereich der Jugendkriminalität und darauf beruhender wachsender Aufmerksamkeit für Fragen der Kriminalitätsbekämpfung in ganz Europa hat die Beschäftigung mit dem Konzept der «Diversion» einen eigentümlichen Reiz. In einem gesellschaftlichen Klima, das eher den Ruf nach Härte, Unnachgiebigkeit und Verschärfung staatlicher Reaktionsmöglichkeiten Rechnung trägt, gerät diese Art des Umgehens mit Jugendkriminalität unter erhöhten Legitimationsdruck. In dieser Arbeit wird diese spezielle Form der Reaktion auf strafbares Verhalten jugendlicher Täter namens «Diversion» nach deutschem und nach spanischem Jugendstrafrecht untersucht. Neben der Analyse der jeweiligen Rechtsvorschriften werden auch empirische Befunde über die praktische Anwendung dieser Vorschriften dargestellt. Der rechtsvergleichende Ansatz macht die Studie zudem zu einem wertvollen Beitrag im Rahmen der zunehmenden Anpassung und Vereinheitlichung der Rechtsordnungen in Europa.
Aus dem Inhalt: Grundzüge des Jugendstrafrechts in Deutschland und in Spanien – Die staatsanwaltschaftliche Diversion im deutschen Jugendstrafrecht – Die staatsanwaltschaftliche Diversion im spanischen Jugendstrafrecht – Anwendungshäufigkeit der staatsanwaltschaftlichen Diversion im deutschen und spanischen Jugendstrafrecht – Abschließender Vergleich zwischen dem deutschen und spanischen Jugendstrafrecht bezüglich der staatsanwaltschaftlichen Diversionstätigkeit.