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«Ich sah des Sommers letzte Rose stehn ...»

Vom aktuellen didaktischen Wert der Gedankenlyrik Friedrich Hebbels

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Hilmar Grundmann

Zweifellos gehört das Lebenswerk des Dramatikers und Lyrikers Friedrich Hebbel zu den herausragenden Leistungen der deutschen Literaturgeschichte. Um so erstaunlicher ist es daher, dass er bis auf den heutigen Tag kaum wahrgenommen wird, auch von den Autoren der Schulbücher für den Literaturunterricht nicht. Das verwundert insofern, als vor allem seine Gedichte auf Grund ihrer «Gedanklichkeit» von ganz besonderem didaktischen Wert sind, fordern sie doch den Leser nicht nur dazu heraus, über sich und die Welt nachzudenken bzw. sich ein eigenes Bild von der Welt zu machen, sondern sie vermitteln auch das, was Heranwachsende in der für sie immer undurchschaubarer werdenden Welt gegenwärtig am meisten vermissen: subjektive Sinnerfahrungen und Orientierungssicherheit. Und genau darin liegt denn auch die besondere Aktualität der Gedankenlyrik Hebbels.
Aus dem Inhalt: Zur lyrischen Biographie Friedrich Hebbels – Zur Gedanken- und Erlebnislyrik: ein historischer Abriss – Friedrich Hebbel - Gedankenlyriker oder Denker seiner Gefühle? – Zu den besonderen Vorzügen der Gedankenlyrik unter didaktischem Aspekt – Hebbels Gedichte als besonderer Beitrag zum Erziehenden Unterricht?