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Zur Vereinbarkeit von Haushaltsführung und Erwerbstätigkeit von Müttern aus haushaltsökonomischer Sicht

Eine Untersuchung der Einflussfaktoren anhand eines Haushaltsmodells

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Ursula Peters-Wellmer

Die Situation erwerbstätiger Mütter wird durch ein umfangreiches mehrperiodiges Totalmodell haushälterischer Aktivitäten abgebildet, in dem einige ausgewählte Einflussfaktoren und ihre wechselseitigen Zusammenhänge operationalisiert sind (z.B. Ansprüche der Haushaltspersonen, Arbeitsteilung im Haushalt, Erwerbsumfang, Kinderzahl etc.). Durch Optimierung hinsichtlich alternativer Zielfunktionen und Abwandlung der unterstellten Prämissen ergibt sich eine Bandbreite ökonomisch begründbarer Aussagen über die Belastung durch die Doppelrolle. Auswirkungen der Mehrdimensionalität des haushälterischen Handelns werden sichtbar. Ein Nebenergebnis ist der Ausweis von Opportunitätskosten von Kindern in Abhängigkeit von unterschiedlichen Einflussfaktoren.
Aus dem Inhalt: Grundlagen eines Haushaltstotalmodells auf LP-Basis - Ausmass der Doppelbelastung als Ergebnis der Wechselwirkung der Entscheidungen über Erwerbsumfang, Arbeitsteilung, Zielfunktion, Kinderzahl, Anspruchsniveau.