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Fremde und Ambivalenz

Die Fremdheit als literarischer Topos im Werk Christa Wolfs- Im Vergleich mit Thomas Bernhard

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Mi-Kyeung Jung

Viele der Figuren in Christa Wolfs Werken sind geprägt durch ein Gefühl des Fremdseins in ihrer jeweiligen Umgebung. Gleichzeitig kritisiert die Autorin die dichotomische Denkweise als «Entweder-Oder-System» oder «Schwarz-Weiß-Malerei». Worauf zielt diese Kritik ab? Welcher Zusammenhang besteht zwischen der Kritik am dichotomischen Denken einerseits und der Beschreibung von Fremden und Fremdheit andererseits? Das vorliegende Buch beleuchtet die Funktion der Fremden-Thematik in Christa Wolfs Werk: In der Ambivalenz der Fremden kommt Wolfs Kritik an der Moderne und der für sie typischen dichotomischen Denkweise zum Ausdruck. Hier zeigen sich überraschende Parallelen zu Thomas Bernhard, die – wie auch die Unterschiede – in der vorliegenden Untersuchung ebenfalls herausgearbeitet werden.
Aus dem Inhalt: Christa Wolfs und Thomas Bernhards Kritik an der Moderne und deren dichotomischer «Schwarz-Weiß-Malerei» – Typus des Fremden, dessen Ambivalenz die moderne Dichotomie negiert und transzendiert.