Show Less
Restricted access

Lyrikübersetzen

Übersetzungswissenschaftliche und sprachwissenschaftliche Grundlagen für ein Rahmenmodell zur Übersetzungskritik

Series:

Mirjam Appel

Im Rahmen dieser Arbeit werden die Möglichkeiten und Grenzen einer Übersetzungskritik für Lyrikübersetzungen erörtert. Die Grundlage hierfür bilden Theorien der allgemeinen Sprach- und Übersetzungswissenschaft. Von ihnen ausgehend wird das Übersetzungsziel speziell des Lyrikübersetzens abgeleitet. Gegenstand der praktisch durchgeführten Übersetzungskritik mit integriertem Übersetzungsvergleich ist das Gedicht Iva von Anna Achmatova. Durch die Untersuchungen wird bestätigt, was für eine Übersetzungskritik im Bereich der Lyrik bereits allgemein akzeptiert ist, dass ein detailliert ausgearbeitetes Analysemodell nur für den jeweiligen Text Gültigkeit hat, dass die Singularität eines literarischen Textes ansonsten nur eine Art methodischen Rahmen zulässt. Anspruch auf Allgemeingültigkeit erhebt hier das Arbeiten mit scenes und frames, da es beim Gedichtübersetzen um die Vermittlung von Stimmungsbildern geht. Spezifisch ist hingegen die Art der Ganzheit dieses Gedichtes, seine Zeit- und Handlungsstruktur.
Aus dem Inhalt: Zum Textbegriff – Zum Übersetzungsbegriff – Zum Lyrikübersetzen als Kunst – Zur Wahl des Übersetzungsgegenstandes – Zum Übersetzungsvorgehen – Zur Übersetzungskritik – Bereitstellung eines Instrumentariums zur Übersetzungskritik - die scenes-and-frames Semantik – Darstellung scenes-and-frames basierter Methoden der Übersetzungskritik am Beispiel zweier Übersetzungsversionen des Gedichtes Iva von Anna Achmatova.