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Der Mensch im virtuellen Zeitalter

Wissensschöpfer oder Informationsnull

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Susanne Dungs and Uwe Gerber

Mit dem Übergang zur Informationsgesellschaft verändern wir Bürger und Bürgerinnen uns selbst. Es entstehen neue Menschenbilder. Herkömmliche Orientierungen verlieren ihre integrierende Kraft. Biographische Muster lösen sich auf. Und die Trennung von Natur und künstlichem Artefakt erweist sich an uns selbst als Illusion, denn längst sind diverse technische Geräte in unseren Körper vorgedrungen. Unser Alltag wird durch digitale Medien geprägt. Diese Prozesse bringen Chancen und Risiken mit sich, die in diesem Band von verschiedenen Disziplinen in Blick genommen werden. Der Band ist im Rahmen der Tagung InformationVirtualitätCyborg entstanden.
Aus dem Inhalt: Uwe Gerber: Auch den Medienzwang finden wir entlastend. Einige wahrnehmungs- und gesellschaftskritische Überlegungen – Hardy Frehe: Spurenverfolgung - Zur bedrohlichen Schließung durch Videoüberwachung öffentlicher Räume – Hubert Meisinger: Die Zukunft der Wissensgesellschaft – Bernd Beuscher: Die Dinge liegen nicht so einfach. Gegen die Neoformatierung des Menschen - Für Menschen mit Format. Der Beitrag der Religionspädagogik zur Medienkompetenz – Astrid Dinter: Informationstechnik, Virtualität und Lebenswelt. Eine religionspädagogische Skizze – Andreas Mertin: Nullstellung der Wahrnehmung? Zur Herausforderung des Cyberspace für den Religionsunterricht – Eric Mührel: Das Zwischenmenschliche in der Informations- und Biotechnologie-Gesellschaft – Susanne Dungs: Menschenbilder im Cyberspace. Die Maschinen werden uns davon überzeugen, dass sie Menschen sind - oder wie gemischt braucht uns die Zukunft – Markus Hundeck: Kompensation narzisstischer Kränkungen. Anthropotechnik und die Frage nach dem Menschen – Birgit Käufer: Alte Medien - zweifelhafte Körper - und die Utopie der digitalen Revolution – Dietrich Zilleßen: Medienprobleme. Reflexionen und Spielereien.