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Rechtsfragen feindlicher Übernahmen

Juristische Nachlese zum Fall Krupp/Thyssen

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Anja Birkenkämper

Das Übernahmeangebot der Krupp-Hoesch AG an die Aktionäre der Thyssen AG beherrschte im Frühjahr 1997 die deutsche Wirtschaftspresse. Der Umstand, dass sich die Krupp-Hoesch AG die Mehrheitsbeteiligung an dem weitaus größeren Thyssen-Konzern im Wege der feindlichen Übernahme verschaffen wollte, sorgte für erhebliche rechtliche und politisch-ökonomische Diskussionen. Nach der Darstellung der Chronologie des Krupp/Thyssen-Falles stehen die Rechtsfragen, die aus der Sicht der Bieter- und der Zielgesellschaft bei der versuchten feindlichen Übernahme wesentlich waren, im Zentrum der Arbeit. Aufgezeigt werden insbesondere die Strategien, die beiden Unternehmen im Planungsstadium zur Verfügung standen, sowie die Gründe für das Scheitern der Übernahmepläne.
Aus dem Inhalt: Chronologie des Krupp/Thyssen-Falles – Der Feindliche Übernahmeversuch Krupp/Thyssen aus juristischer Sicht – Vorbereitung und Inhalt des Übernahmeangebotes, Konzernbildungskontrolle, Finanzierung und Rolle der Banken, Neutralitätspflicht der Zielgesellschaft.