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Die Baulast für das Freiburger Münster

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Benita von Beyme

Die Arbeit untersucht die seit Jahrzehnten umstrittene Frage, wer zur Unterhaltung des Freiburger Münsters baulastrechtlich verpflichtet ist und inwieweit insbesondere eine staatliche Baulast besteht. Sie kommt zu dem Ergebnis, daß bei Insuffizienz der baulastpflichtigen Münsterfabrik Kirchensteuereinnahmen heranzuziehen sind. Auf der Grundlage von Quellen aus dem 13. bis 20. Jahrhundert wird die Entwicklung der Baulast für das Freiburger Münster seit seinem Baubeginn dargestellt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Vereinbarungen, welche in Folge des Reichsdeputationshauptschlusses von 1803 zwischen Kirche und Staat geschlossen wurden. Der Leser wird dabei mit den kirchenrechtlichen Umwälzungen zu Beginn des 19. Jahrhunderts vertraut gemacht.
Aus dem Inhalt: Baulast für das Münster als Pfarrkirche: Kirchenrechtliche Entwicklung – Staatsgesetzliche Veränderungen im 19. Jahrhundert – Gründung des Münsterbauvereins – Entwicklung im 20. Jahrhundert – Ausblick ins 21. Jahrhundert – Baulast für das Münster als Kathedrale: Allgemeine Regelungen der Baulast für Kathedralkirchen, Reichsdeputationshauptschluß von 1803 – Konkordate mit Rom – Staatliche Dotation des Erzbistums Freiburg.