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Die Ausgliederung von Idealvereinen auf Kapitalgesellschaften

Umstrukturierungen im Schnittfeld von Gesellschafts-, Vereins- und Steuerrecht

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Harald Schießl

Viele Vereine sind durch ihr Bestreben, im Rechtsverkehr trotz ihres nichtwirtschaftlichen Zwecks als Wirtschaftsunternehmen mit Millionenumsätzen aufzutreten, in Konflikt mit den rechtlichen Rahmenbedingungen des Vereins- und Steuerrechts geraten. Der am meisten befürwortete Vorschlag an die Vereine zur Beseitigung der Rechtsformverfehlung ist, dass sie ihren wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb auf eine rechtlich selbständige Tochtergesellschaft ausgliedern sollten. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen die besonderen rechtlichen Probleme, die sich für die Umstrukturierungsform der Ausgliederung im Schnittfeld der kaum aufeinander abgestimmten Regelungsmaterien von Vereins-, Gesellschafts- und Steuerrecht ergeben.
Aus dem Inhalt: Rechtstatsachen zur Ausgliederung von Idealvereinen – Ausgliederung nach dem UmwG und durch Einzelrechtsnachfolge – Der Idealverein als Konzernspitze – Vereinsrechtliche Schranken der Ausgliederung – Umwandlungssteuerliche Behandlung – Gemeinnützigkeitsrechtliche Zulässigkeit – Gestaltungsempfehlungen und Vermeidungsstrategien.