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Die Entstehungsgeschichte des Beurkundungsgesetzes vom 28. August 1969

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Sylvia Scharfenberg

Das Beurkundungsgesetz von 1969 beendete die in Deutschland bis dahin bestehende Rechtszersplitterung des Beurkundungsrechts. Diese Arbeit zeigt zunächst die geschichtlichen Hintergründe auf, die zu diesem Rechtszustand in Deutschland geführt haben. Anschließend werden die Vor- und Entstehungsgeschichte des Beurkundungsgesetzes, das zu den grundlegenden Gesetzesvorhaben der Bundesrepublik dieser Zeit gehört, sowie die Schwerpunkte der Neuregelung beschrieben. Besondere Bedeutung kommt der Diskussion um die Einführung der ausschließlichen Zuständigkeit der Notare für Beurkundungen zu. Die Darstellung beruht vornehmlich auf den unveröffentlichten Materialien, insbesondere den Arbeiten der FGG-Kommission und den parlamentarischen Ausschussprotokollen.
Aus dem Inhalt: Vereinheitlichungsbestrebungen im 19. und 20. Jahrhundert – Entwicklung des Beurkundungsrechts nach 1949 – Kommissionsentwurf eines Beurkundungsgesetzes und Gesetzgebungsverfahren – Einführung der ausschließlichen Beurkundungszuständigkeit der Notare.