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Die Regelung der Lebendorganspende im Transplantationsgesetz

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Alexandra Pfeiffer

Am 27.06.1997 hat der deutsche Bundestag das Gesetz über die Spende, Entnahme und Übertragung von Organen (Transplantationsgesetz – TPG) beschlossen, welches am 1.12.1997 in Kraft getreten ist. Geregelt wird darin unter anderem, welchen Zulässigkeitsvoraussetzungen die Lebendspende unterliegt. Das Ziel dieser Arbeit ist es, die rechtlichen Grenzen der Lebendspende aufzuzeigen und verfassungsrechtlich zu untersuchen. Es wird geprüft, ob es dem Gesetzgeber im Rahmen des Transplantationsgesetzes gelungen ist, einen differenzierten Interessenausgleich zwischen den Bedürfnissen und Grundrechten des Spenders, des Spendeempfängers und des Arztes zu erzielen.
Aus dem Inhalt: Entstehungsgeschichte und Motive des TPG – Die rechtliche Einordnung der Organtransplantationen vom lebenden Spender – Verfassungsrechtliche Bedenken hinsichtlich der Zulässigkeitsvoraussetzungen des § 8 TPG und deren teilweiser strafrechtlicher Absicherung in § 19 Abs. 2 TPG – Die Konkurrenzproblematik des § 19 Abs. II TPG zu §§ 223 ff. StGB: Weiterer bestehender Schutz durch das Kernstrafrecht – Das Erfordernis einer nicht-kommerziellen Lebendspende.