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Individuelles Entscheiden in sequentiellen Konfliktspielen

Eine theoretische und experimentelle Untersuchung zum Entscheidungs- prozess im Prisoner's Dilemma Game und Chicken Game unter Berück- sichtigung der Konfliktmatrix, Erfahrung und der motivationalen Orientierungen der Spieler

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Theodor W. May

In verschiedenen Teilgebieten der Psychologie sind sequentielle Konfliktspiele, insbesondere das Prisoner's Dilemma Game (PDG) und das Chicken Game (CG) verwendet worden, um das Entscheidungsver- verhalten, die Entstehung von Kooperation und die zugrunde liegenden kognitiven Prozesse von Individuen in gewissen sozialen Situationen mit Konfliktcharakter zu untersuchen.
In der vorliegenden Untersuchung wird ein formales Modell zur Be- schreibung des Entscheidungsprozesses, welches sowohl personale als auch situative Komponenten beinhaltet und kognitive Aspekte be- rücksichtgt, ausgehend von der Theorie individuellen Wahlverhaltens von Luce entwickelt und empirisch für das PDG und CG überprüft.
Aus dem Inhalt: U.a. Erwartung x Wert-Modelle in der spieltheo- retischen Konfliktforschung - Die Theorie individuellen Wahlverhaltens von Luce - Formale Modelle zum Entscheidungsprozess in sequentiellen Spielen - Klassifikation sozialer Motive.