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Verkörperungen des Selbst

Das bucklige Männlein als Übergangsphänomen bei Clemens Brentano, Thomas Mann und Walter Benjamin

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Frithjof Haider

Diese in ihrer Problemstellung ungewöhnliche Arbeit liefert einen Beitrag zur psychoanalytischen Literaturwissenschaft, indem sie die Bedeutung des buckligen Männlein als Übergangsphänomen bei Brentano, Thomas Mann und Benjamin untersucht. Die Untersuchung gliedert sich in fünf Kapitel: Zuerst wird der Verwandtschaft des buckligen Männlein mit Kleinwüchsigen und Zwergen nachgegangen. Anschließend wird Winnicotts Konzept der Übergangsphänomene in seiner Entstehung, Weiterentwicklung und seiner Bedeutung für die Literaturwissenschaft diskutiert. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse werden anhand der Schriften und der Biographie des jeweiligen Autors verifiziert. Dabei werden Verfahren der Textanalyse und der biographischen Forschung kombiniert und teilweise überraschende Einsichten gewonnen.
Aus dem Inhalt: Zwerg und bucklig – Das bucklige Männlein - ein Übergangsphänomen? – Clemens Brentano - das zwiegespaltene Selbsterleben – Thomas Mann - Masken und bucklige Begleiter – Walter Benjamin - das Ich und der Bucklige.