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Anpassung – Perspektiven und Probleme

Ein interdisziplinärer Dialog

Series:

Günther Fleck, Manfred Fraunlob, Rudolf Adamcyk and Karl Edlinger

Unter dem Begriff Anpassung verbirgt sich eine Fülle von Phänomenen, die von unterschiedlichsten wissenschaftlichen Disziplinen beschrieben werden können. Gesellschaftliche und wirtschaftliche Zwänge fordern von den Menschen in unterschiedlichster Weise Anpassungsleistungen, die meist von sozialer oder ethnischer Zugehörigkeit abhängig sind. Individuelle Lebenssituationen, im extremsten Fall der drohende Tod, konfrontieren uns ebenso mit Anpassungserfordernissen wie die Gestaltung von Symbolwelten, Sprachen und Musik. Breitesten Raum nahm die Anpassungsmetapher bislang in der Evolutionstheorie Darwinscher Provenienz ein. In den verschiedenen Aufsätzen des Bandes wird vor allem untersucht, inwieweit und wo der Anpassungsbegriff sinnvoll verwendet werden kann.
Aus dem Inhalt: Manfred Wimmer: Evolution - Emotion - Sprache – Thomas Suslow/Uta Susan Donges: Automatische Verarbeitung affektiver Information bei Alexithymie – Manfred Fraunlob: Anpassung als gesellschaftlicher Zwang – Dagmar Eigner: Gender-Aspekte im Umgang mit sozialen Konflikten - Hexen und Patientinnen in Nepal – Elfriede Maria Bonet: Der Tod im Wandel der Zeit – Giuseppe Galli: Über den Tod der Märtyrer-Helden – Otto Zsok: Ur-Worte als Symbole geistiger Welten. Variationen um das eine Wort «Logos» – Karl Edlinger: Ist alle Evolution Anpassung...und alle Anpassung Evolution? – Michael Gudo/Debora Zeller: Anpassung & Umweltselektion im Evolutionären Morphoprozess – Rudolf Adamcyk: Anpassung: ‘teleologische’ versus ‘instrumentelle’ Interpretation am Beispiel von ‘Hi-Fi’ Musikwiedergabe.