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Psalm 89 und der Davidbund

Eine strukturale und redaktionsgeschichtliche Untersuchung

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Hans Ulrich Steymans

Psalm 89 bildet die Grenze vom dritten zum vierten Psalmenbuch, vom «messianischen Psalter» (Ps 2-89) zum «theokratischen Psalter» (Ps 90-150). Syntax und Semantik des Psalms werden mit strukturalen Methoden untersucht. Sie zeigen sowohl ein präzise gebautes Gedicht als auch ein narratives Schema, das seine Geschichte nicht zu Ende erzählt und auf Ergänzung durch einen Kontext angewiesen ist. Das gibt Aufschlangewiesen ist. Das gibt Aufschlüsse über die Funktion des Psalms im Psalter und die Einbindung seiner Urgestalt in ein Ritual. Die Redaktionsgeschichte des Psalms wird im Licht der Redaktionsgeschichte des Psalters betrachtet. David kommt im Psalm eine bevorzugte Stellung zu, weil Gott sich ihm gegenüber durch einen Bund verpflichtet hat. Deshalb ist ein Kapitel der Studie dem Davidbund gewidmet. Die Entstehungs- und Wirkungsgeschichte dieses theologischen Konzepts läßt sich von der Königszeit bis ins Frühjudentum verfolgen.
Aus dem Inhalt: Metrik und strukturale Syntax – Codes – Sequenzen – Aktanten – Intertextualität und Redaktionsgeschichte – Der Gottesname im Psalter – Der Davidbund – Der ewige Bund, der Friedensbund und der Salzbund.