Show Less
Restricted access

Gestaltetes Verstummen

Nicht-Sprechen als narrative Konstituente in der russischen Prosa der frühen Moderne

Series:

Mirjam Goller

Die Studie beschäftigt sich mit Erzähltexten zwischen 1830 und 1900. Untersuchungsgegenstand sind Figuren, die nicht (mehr) sprechen und deren Schweigen als narrative Konstituente aufgefasst wird. Das fiktionsreale Schweigen wird dabei als sensible Markierung sich überschneidender Diskurse der frühen Moderne angenommen (Zeit, Sprache und Visualität), die sich in narrativen Texten artikulieren und textintern als Imaginationspotential aktiv werden und sich zu einer «Schreibweise des Verstummens» zusammenschließen.
Aus dem Inhalt: Topologien und Befunde – Eine Galerie von Monstren - zur Vorstellung der narrativen Texte – Sprechen müssen: Apophatische Verhaltensweisen und auktoriale Stimmverluste – Sich ausdehnende und zusammenziehende Körper: Zeit – Die Haut des Hörbaren: Zur visuellen Performanz vom Verstummen – Schriften – Die konvexe Version einer Falte: Zusammenfassung und Resümee.