Show Less
Restricted access

Frauen und Budget

Series:

Luise Gubitzer and Birgit Trukeschitz

Dieser Band bietet eine Auseinandersetzung mit einer bislang vernachlässigten Perspektive auf öffentliche Budgets: Ausgangspunkt ist die These, dass öffentliche Einnahmen und Ausgaben die Lebenssituation von Frauen und Männern unterschiedlich beeinflussen. Mit der Berücksichtigung geschlechterspezifischer Wirkungen der Budgetpolitik wird ein zentraler Bereich für die Gleichstellung erschlossen. Frauen steigen damit gerade in Zeiten der öffentlichen Sparpolitik in die Debatte um die Verteilung öffentlicher Ressourcen ein. Dazu finden sich in diesem Sammelband Beiträge mit ökonomischem, juristischem und politikwissenschaftlichem Hintergrund. Die Herausgeberinnen wollen Frauen und Männer anregen, sich geschlechtergerechter Budgetgestaltung in Forschung und Praxis zuzuwenden.
Aus dem Inhalt: Luise Gubitzer: Einleitung – Mascha Madörin: Engendering Budgets - Eine Herausforderung für ÖkonomInnen – Elisabeth Klatzer: Einfluss nehmen auf die Budgetpolitik - Internationale Initiativen und Erfahrungen mit Engendering Budgets – Gabriele Michalitsch: «L’état c’est lui» - Budget-Entwürfe feministischer Theorien – Susanne Schunter-Kleemann: Gender Mainstreaming - Ein doppelbödiges Konzept – Walpurga Köhler-Töglhofer: Rahmenbedingungen für die nationale Fiskalpolitik in Europa - Bestimmungsgründe und Determinanten – Brigitte Young: Das Korsett der Europäischen Zentralbank und eine geschlechtergerechte Budgetpolitik – Christa Schlager/Birgit Trukeschitz: Staatsausgaben aus der Geschlechterperspektive - Methodischer Ansatz und erste Ergebnisse für Österreich – Sabine Wagner: «Förder-Mittel-Politik» - Zur aktuellen Budgetsituation von Frauenorganisationen in Österreich.