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Zur Grundlegung einer Theologie der Subjektivität

Martin Deutingers philosophisch-theologische Subjekttheorie

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Stephan Berger

Die Philosophie und Theologie Martin Deutingers (1815-1864) gewinnt erstaunliche Aktualität: «Indem Philosophie- und Theologiegeschicht- liches thematisiert wird als Versuch, eine Lücke in der Deutinger-For- schung zu schliessen, wird die Wahl dieses Ausschnitts zusätzlich mit der These begründet, dass heute der destruktive Dualismus von nur Geglaubtem und unbedingt Gewusstem fortlebt. Er zeigt sich in der Diskrepanz von je besserer Einsicht und bedrohlicher Praxis, in der Spaltung der menschlichen Existenz in die Grundmodi des Seins und des Habens. Weil hier Wahrheit, Bewusstsein immer noch geteilt, auseinandergerissen und dadurch manipulierbar und herrschaftsan- fällig wird, ist es legitim um der Einheit der Wahrheit willen, ein 'historisches' Modell darzustellen, das durch schöpferische Wieder- holung von Ganzheitserfahrung solcher Trennung entgegenzuarbeiten versuchte.»
Aus dem Inhalt: Philosophische und theologische Fundierung des Subjektbegriffs - Intersubjektivität als systematischer Leitfaden bei Deutinger - Integrierung von Subjektsein in Trinitäts- und Schöpfungslehre - Zusammenfassung des heutigen Forschungsstandes.