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Herder und die Weltliteratur

Zur Geschichte des Übersetzens im 18. Jahrhundert

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Andreas F. Kelletat

Ausgehend von der These, dass sich in Herders Werk nationales und universales Denken in engster gegenseitiger Abhängigkeit entfalten, geht der Autor der Frage nach, wann und warum, mit welcher Intensität und welchen Ergebnissen Herder Texte fremdsprachiger Literaturen rezipiert hat. Darüber hinaus wird Herders Konzept einer «Naturmethode» universaler Literaturbetrachtung rekonstruiert und zur Kritik traditioneller Bestimmungen von Weltliteratur genutzt. Die Arbeit schliesst mit einer umfangreichen philologischen Detailstudie (über zwei lappische Juoiks aus den Volksliedern), die Herders Ort in der Geschichte des Übersetzens exakt bestimmt.
Aus dem Inhalt: Herders Übersetzungstheorie und -praxis - Literarischer und historischer Universalismus bei Herder und Goethe - Die Fahrt zur Geliebten: Herder und die Rezeption lappischer Volkspoesie im 17. und 18. Jahrhundert.