Show Less
Restricted access

Spanien zwischen Regionalismus und Föderalismus

Entstehung und Entwicklung des Staates der Autonomien ("Estado de las Autonomías</I>) als historischer Prozeß

Series:

Antonio-Maria Martino

Die territoriale Organisation Spaniens, wie sie in der Verfassung vom 29. Dezember 1978 festgelegt worden ist, ist nur aus einer historischen Perspektive verständlich. Die Arbeit versucht, das Netz der komplizierten Beziehungen systematisch zu rekonstruieren, die zwischen der Entwicklung des Verfassungs- und des Landesrechts und der historischen Tradition, der Geschichte der Institutionen, der politischen Geschichte und der Ideengeschichte bestehen. Die Erkenntnis, daß die Errichtung des Staates der Autonomien ( Estado de las Autonomías) das Ergebnis eines langen historischen Prozesses ist, trägt aber nicht nur zu einem wesentlich besseren Verständnis der aktuellen spanischen Verfassung und der Statuten der Autonomen Gemeinschaften bei, die sich häufig auf die Geschichte ihrer Territorien berufen und die deren alte Institutionen wiederhergestellt haben, sondern ermöglicht auch eine tiefere und genauere Analyse der gegenwärtigen gespannten Lage sowie fundiertere Prognosen über die künftige Entwicklung der territorialen Organisation Spaniens.
Aus dem Inhalt: Von der territorialen und administrativen Zersplitterung in der Epoche der Reconquista bis zu den zentralistischen Verfassungen des 19. Jahrhunderts – Von den regionalistischen Bewegungen um 1900 bis zur Diktatur von Francisco Franco – Die Wiederherstellung der Monarchie und die Verfassung von 1978 – Die territoriale Neuorganisation des spanischen Staates und die Konstituierung der Autonomen Gemeinschaften.