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Name und Macht

Die Wahl des Namens als dynastisches Kampfinstrument im mittelalterlichen Skandinavien

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Fjodor Uspenskij

In dieser Arbeit wurde die Geschichte der skandinavischen Königsfamilien nicht als Ereignisgeschichte betrachtet, sondern als Geschichte der Pläne, Absichten und Vorhaben, die teils gescheitert, teils verwirklicht worden sind. Diese Absichten und Vorhaben sind in der komplexen und raffinierten Sprache der Namen verewigt, in einer Sprache, die den Zeitgenossen und den ersten Nachkommen noch verständlich war, die aber für einen Menschen der Neuzeit schon undurchsichtig wurde. Die Namen sind ein wertvolles, jedoch nicht unbedingt leicht verständliches Zeugnis des Innenlebens der Dynastie. Die Geschichte der Wahl des Namens ist immer die Geschichte eines Einzelschicksals und der Sippe in einem, die Geschichte einer ganzen kulturellen Tradition, in der die Sippe lebt.
Aus dem Inhalt: Der eigene und der fremde Name in der Königsfamilie – Die Geburt eines unehelichen Kindes (Magnus der Gute) – Anerkannte und nicht anerkannte Träger des Namen Magnus – Name und Sippe – Name und Titel – Name und Schicksal.