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Friedrich Vordemberge-Gildewart

Studien zu einer beschreibenden Werkanalyse

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Jost Schäfer

Nicht nur für die sogenannte «Geometrische Abstraktion» stellt das Werk Vordemberge-Gildewarts (1899-1962) einen wesentlichen Beitrag dar. Vielmehr weist es eine Spielbreite von Variationen mit geo- metrischen Formen auf, hinter denen sich Bildgedanken des konstruk- tiven Gestaltens ost- und westeuropäischer Ausprägung zu einer persönlichen, undogmatischen Bildwelt verbinden und schon seit den 30er Jahren Konzepte amerikanischer Farbfeldmaler in Staffelei- bildern vorwegnehmen.
Unter dem Aspekt der Variation wird in dieser Arbeit das Werk ana- lysiert, wobei an die Stelle des Entwicklungsgedankens und der häufig betonten «Theoriebedürftigkeit» das Auge, also das sehende Erkennen tritt. Dennoch wird hier der Künstlertheorie keinesfalls ihre erklärende, verständnisgebende Funktion bestritten noch genommen.
Aus dem Inhalt: U.a. Forschungslage, Quellen - Beschreibungs- probleme - Das «offene» Bild - Kombinationsbilder - Farbe, Raum, Bewegung - Farbe, Fläche, Bewegung - Kunsthistorische Ein- ordnung - Bildanhang.