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Europäische Romane der Postmoderne

Series:

Anselm Maler, Angel San Miguel and Richard Schwaderer

Dieser Band versucht, fächerübergreifend Einblick zu geben in die unter den Begriff Postmoderne gestellte ästhetische Theorie und ihre erzählende Umsetzung gegen Ende des vergangenen Jahrhunderts. Aufbauend auf zwei Grundsatzreferate werden in Einzelstudien Werke prominenter Autoren aus Deutschland, England, Frankreich, Italien und Spanien vorgestellt. Die Sammlung folgt nach Konzeption und Umfang dem in dieser Reihe bereits erschienenen Aufsatzband Europäische Romane der klassischen Moderne.
Aus dem Inhalt: Ángel San Miguel: Vorwort – Ansgar Nünning: Historiographische Metafiktion als Inbegriff der Postmoderne? Typologie und Thesen zu einem theoretischen Kurzschluß – Stefan Majetschak: Jürgen Habermas und Jean-François Lyotard über Moderne und Postmoderne. Anmerkungen zu einer gescheiterten Debatte aus kunsttheoretischer Sicht – Susanne Hartwig: Das Anwesende und das Abwesende: Pascal Quignard, Terasse à Rome – Martin Klepper: Metamorphosen der Metamorphosen: Paul Austers City of Glass (1981/82) und die amerikanische Postmoderne – Daniel Reimann: Im Zeichen der Rose? Annäherungen an die italienische Erzählliteratur der letzten beiden Jahrzehnte und Leseproben um die Jahrtausendwende (Vassalli, Celati, Nove) – Monika Schmitz-Emans: Christoph Ransmayr: Die Letzte Welt (1988) als metaliterarischer Roman – Wolfgang Wicht: Nichts ist wahr. Erfindung ist alles. Ein Rundflug über das Gelände des postmodernistischen britischen Romans – Ulrich Winter: Das Begehren der Geschichte und die Ethik der Tat. Antonio Muñoz Molina und die Frage nach einer literarischen Postmoderne in Spanien.