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Die schleswigsche Deichstavengerechtigkeit

Vom 17. Jahrhundert bis in die Gegenwart: Eine gewohnheitsrechtliche Superfizies an nordfriesischen Deichgrundstücken und ihre Entwicklung

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Kathrin Nawotki

Die Deichstavengerechtigkeit ist ein jahrhundertealtes Gewohnheitsrecht im heutigen Kreis Nordfriesland. Sie berechtigt dazu, ein fremdes Deichgrundstück bebauen und Gebäudeeigentümer bleiben zu dürfen. Trotz vielfältiger Veränderungen des jeweils geltenden Rechts hat die Deichstavengerechtigkeit bis heute überdauern können und hat Eingang in die heute gültigen Grundbücher gefunden. Die Deichstavengerechtigkeit ist nie kodifiziert oder wissenschaftlich untersucht worden. Das Ziel der Arbeit ist es daher, sie in ihrer Entstehungsgeschichte und Ausgestaltung darzustellen sowie rechtlich einzuordnen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Erarbeitung von Lösungsvorschlägen zu Problemstellungen, die aus der bis heute andauernden Existenz dieses Rechts entstanden sind.
Aus dem Inhalt: Entwicklung des Deichbaus und des Deichrechts in Nordfriesland – Ausgestaltung der Deichstavengerechtigkeit: Verbreitung, Berechtigte, konkreter Rechtsinhalt – Fortbestand der Deichstavengerechtigkeit im Wandel der Zeit – Heutige Probleme und Lösungsvorschläge.