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Kurzfristzinsen und realwirtschaftliche Größen

Empirische Aspekte, Transmissionsprozesse und geldpolitische Implikationen

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Tobias Rehbock

Die zentralbankpolitische Arbeit ist in der Regel auf die Verfolgung von Preisniveaustabilität ausgerichtet, während reale Größen, wie zum Beispiel das reale Inlandsprodukt, kaum als mögliche geldpolitische Endziele in Erwägung gezogen werden. Dies drückt sich auch darin aus, dass in den gängigen geldpolitischen Strategien die Preisniveaustabilität die Rolle der alleinigen Endzielgröße wahrnimmt und dass die geldpolitischen Entscheidungsträger selbst immer wieder die Verantwortlichkeit für andere Größen als das Preisniveau von sich weisen. Die Arbeit beschäftigt sich empirisch und theoretisch mit den Wirkungen der Geldpolitik auf reale Größen und untersucht, ob die Verbindung eines Geldmarktsatzes mit einer realen Zielgröße im Rahmen einer geldpolitischen Strategie sinnvoll ist.
Aus dem Inhalt: Empirische Untersuchungen zur Rolle des kurzfristigen Zinssatzes – Zinsen im Transmissionsprozess – Geldpolitische Strategien und Taylor-Regel – Internationale Einflüsse auf die nationale Zinspolitik.