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Parametrische Steuerung

Operationalisierte Zielvorgaben als neuer Steuerungsmodus in der Raumplanung

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Marion Cools, Dietrich Fürst and Holger Gnest

Im Zusammenhang mit der Diskussion um den Wandel der staatlichen Steuerung in Richtung «aktivierender Staat» ist auch eine Hinwendung der Raumplanung zu neuen Steuerungsinstrumenten zu beobachten. Ein vielversprechender Ansatz ist die Parametrische Steuerung. Darunter wird in der Planung eine Steuerung durch Vorgabe bzw. Vereinbarung von operationalisierten Zielen (Parametern) verstanden, bei der die Art und Weise der Zielerreichung weitgehend den Adressaten selbst überlassen bleibt. Die Veröffentlichung stellt die Ergebnisse eines DFG-Forschungsprojektes an der Universität Hannover dar. Ziel dieses Forschungsvorhabens war es, die Funktionsweise, die Vor- und Nachteile sowie mögliche Erfolgsbedingungen Parametrischer Steuerungsansätze heraus zu arbeiten. Dafür wurden Fallbeispiele aus der räumlichen Planung sowie vergleichbare Ansätze aus anderen Disziplinen, z.B. der Betriebswirtschaft, untersucht. Im Ergebnis konnten Rückschlüsse auf die Potenziale, aber auch auf die Grenzen der Anwendung Parametrischer Steuerung in der Raumplanung gezogen werden.
Aus dem Inhalt: Begriffsklärung - Definition und Differenzierung – Literaturanalyse analoger Steuerungsformen – Empirische Untersuchung von Fallbeispielen aus der Raum- und Umweltplanung – Erfolgsfaktoren und Voraussetzungen der Parametrischen Steuerung – Schlussfolgerungen für die Anwendung in der deutschen Raumplanung.