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Vom ‘roman expérimental’ zum ‘roman psychologique’

Medizin und Psychologie in Romanen des ausgehenden 19. Jahrhunderts von Emile Zola bis zu Paul Bourget

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Monika Dorothea Kautenburger

Die Studie untersucht vor dem Hintergrund der Entwicklung der Medizin und Psychologie die einzelnen Etappen des naturalistischen und psychologischen Romans. Anhand der Analyse ausgewählter Werke von Zola, Barbey d’Aurevilly, Huysmans, Maupassant und Bourget weist die Autorin nach, dass die Vorstellung von einem abrupten Bruch mit dem Naturalismus aufgegeben werden muss. Die starke Präsenz sowohl medizinischer als auch psychologischer Themen in allen Texten spricht sowohl für eine starke Verquickung beider Romantypen als auch für eine allmähliche Aufgabe des Szientismus, wobei Zola die Distanzierung vom Naturalismus, die bei Bourget am stärksten ausgeprägt ist, in seinen späten Werken mit getragen hat.
Aus dem Inhalt: Entwicklung der Medizin und Psychologie im 19. Jahrhundert – Claude Bernard und Zolas Roman Expérimental – Medizinische und psychologische Themen in Romanen von Zola, Barbey d’Aurevilly, Huysmans, Maupassant und Bourget.