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Das Dritte Reich im Werk Ernst Wiecherts

Geschichtsdenken, Selbstverständnis und literarische Praxis

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Jörg Hattwig

Wiecherts ideologische Wandlung vom Propagandisten völkischer Ideale in der Weimarer Republik zum 'Märtyrer', der unter dem Nationalsozialismus leidet, ist in sich diskrepant und wider- sprüchlich. Seine zunächst eher positiv abwartende Haltung in den ersten Jahren der nationalsozialistischen Herrschaft schlägt in dem Mass in Dämonisierung des Nationalsozialismus um, wie die eigene Position charismatisch überhöht wird. Ziel der vorliegenden Studie ist es, das Geschichtsdenken und dichterische Selbstverständnis Wiecherts im Zusammenhang mit und im Verhältnis zum national- sozialistischen Dritten Reich ideologiekritisch zu erschliessen.
Aus dem Inhalt: Der Totenwolf - Die Münchener Reden - Der weisse Büffel - Der Totenwald - Das einfache Leben - Werke Wiecherts nach 1945 - Exkurse zur Rezeption und zu Picards «Hitler in uns selbst».