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Romanische Sprachwissenschaft

Zeugnisse für Vielfalt und Profil eines Faches - Festschrift für Christian Schmitt zum 60. Geburtstag

Alberto Gil Arroyo, Dietmar Osthus and Claudia Polzin-Haumann

Romanische Sprachwissenschaft. Zeugnisse für Vielfalt und Profil eines Faches. Mit dieser Festschrift soll der beachtenswerten wissenschaftlichen Aktivität von Christian Schmitt Rechnung getragen werden. Der Jubilar hat stets das gesamte Gebiet des Faches im Blick und steht damit fest auf dem Boden der romanistischen Tradition. Es war daher angemessen, den Inhalt dieser Bände der freien Wahl der Kollegen, Schüler und Freunde zu überlassen. Die daraus entstandene Sprachen- und Themenvielfalt spiegelt das Profil des Faches wider – und somit das wissenschaftliche Profil Christian Schmitts. Wir freuen uns darüber, daß die Hauptgebiete vertreten sind, denen sich der Jubilar selbst während seiner langjährigen Forschungs- und Lehrtätigkeit gewidmet hat.
Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die Kontrastive Linguistik, die funktionale Grammatik, die Soziolinguistik und die Geschichte der romanischen Sprachen sowie Konvergenz- und Europäisierungsfragen, Etymologie und Wortgeschichte.
Aus dem Inhalt: Fritz Abel: L’objet de l’enseignement de la prononciation d’une langue étrangère selon l’approche d’Augsbourg en didactique du français langue étrangère – Antonio Martínez González: Contribución al estudio de las ideas gramaticales del almeriense Miguel Jiménez Aquino. Un artículo de 1884 sobre teoría gramatical en la Revista de Almería – Dietmar Osthus: «A Lingua Portugueza não é filha da Latina». Die Frage nach dem Sprachursprung und ihre Funktion im normativen Diskurs – Helga Prüßmann-Zemper: Französisch für Herrleinen und Frewleinen. Zu Gesprächsbüchern des 16. und 17. Jahrhunderts – Bernd Spillner: Les Gasconismes corrigés. Die Bedeutung korrektiver Traktate für Sprachkontakt und Sprachvarietät in Frankreich – Werner Thielemann: Soziales Umfeld - sprachliches Prestige. Zu Uso und Pureza in Portugal zwischen Restauração und Luzes – Judith Visser: Sprachpflege in Texten der französischen Rechten. Politische Instrumentalisierung eines laienlinguistischen normativen Diskurses – Hans Goebl: Joseph-Pierre Durand (de Gros), 1826-1900. Ein weitgehend vergessener Protagonist in der Ascoli-Meyer-Paris-Debatte über die Existenz von Dialekten – Maria Iliescu: Wie man mit bzw. über rumänische(n) Frauen spricht. Soziolinguistische Betrachtungen über die rumänische städtische Sprache – Franz Lebsanft: Plurizentrische Sprachkultur in der spanischsprachigen Welt – Jens Lüdtke: Sprachliche Ebenen und Wortbildungslehre. Grundlegende Optionen am Beispiel des Französischen – María Antonia Martín Zorraquino: Creación, mímesis e incorrección idiomáticas en la prensa aragonesa actual – Wolfgang Matzat: Ironie im Roman. Einige Überlegungen am Beispiel des Don Quijote – Miguel Metzeltin: El Asturiano. Tipología e Historia – Ambroise Queffelec: Multilinguisme et lingua franca dans les régences barbaresques (1516-1830) – Franz Rainer: Zur europäischen Dimension der Wirtschaftssprache. Am Beispiel von Merkantilismus – Joan Veny: Sobre la interferencia catalán-castellano – Barbara Wehr: Atosk. el: Artikel mask. sg. im Novellino? Mit einem Exkurs zur sog. paraipotassi – Helmut Berschin: Il n’y a pas de Belges. Zur historischen Semantik eines Ethnikon – Werner Forner: Von -S zu -I. Apokope als Erklärungsmodell – Martin-Dietrich Gleßgen: Realia und Urkunden. Die Teilung eines lothringischen Stadthauses kurz nach 1400 – Günter Holtus: Italienische Einflüsse im altfranzösischen «Roman d’Alexandre» (Venice Version «B») – Max Pfister: Die Bezeichnungen des Schmiedes in der Romania mit besonderer Berücksichtigung der Italoromania – Claudia Polzin-Haumann: Die eigene und die fremde(n) Sprache(n). Betrachtungen zu Sprachvergleich und Übersetzung im siglo ilustrado – Edgar Radtke: Kathinka Zitz-Halein und ihr Beitrag zur Geschichte des Französischen in Deutschland. Der Dictionnaire des gallicismes – Wolfgang Schweickard: Das Erkenntnisinteresse der Etymologie bei Gilles Ménage – Horst Geckeler (†): Französisch on - eine oder zwei sprachliche Einheiten? – Gerda Haßler: Prädikativa als sprachtheoretisches und deskriptives Problem – Martin Hummel: Zur Valenz der Witterungsverben dt. regnen, engl. to rain, fr. pleuvoir, it. piovere, pt. chover und sp. llover – Klaus Hunnius: Die französische Negation aus sprachtypologischer Perspektive. Das sog. ne «explétif» – Eugeen Roegiest/ Henk Vanhoe: Une approche formelle de l’objet direct prépositionnel en espagnol. La proposition de la grammaire lexicale fonctionnelle –