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Vocabula Austriaca et Stiriaca

Nach der Abschrift von Anton Wasserthal- Teil 1 und 2

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Richard Reutner

Vorzüglich aber wäre doch zu wünschen, daß man uns vor allen Dingen des fleissigen Mannes Wörterbuch der Österreichischen Mundart lieferte. (Johann Christoph Adelung, 1782)
Ich schätze diesen Mann ungemein, u. wünschte nicht, daß seine Arbeiten verlohren gingen: denn Alterthums-, Sprach- und Naturkenntniße waren bei ihm mit einem sehr reifen Urtheil vereinigt. [...] meinem Sinn nach müßten auch seine kleinsten Aufsätze, Briefe u. so fort gerettet werden. (Johann Gottfried Herder, 1798)
Außer seinen gedruckten, darüber sprechenden Abhandlungen, liegt noch ein österreichisches Idiotikon von ihm handschriftlich in der Wiener k. k. Hofbibliothek [...], dessen Druck höchst wünschenswerth ist, und wohl auch zu seiner Zeit erfolgen wird. (Julius Max Schottky, 1818)
Der Wert dieser reichen Materialsammlungen liegt erstens in ihrem Alter: es wird durch sie eine große Menge mundartlicher und umgangssprachlicher Tatsachen für die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts bezeugt; zweitens in der genauen Bestimmung der Bedeutungen und in den ausführlichen sachlichen Schilderungen: Popowitsch vereinigte den Naturforscher mit dem Sprachforscher [...] (Paul Kretschmer, 1918).
Aus dem Inhalt: Edition und Analyse von J. S. V. Popowitschs österreichischem Wörterbuch «Vocabula Austriaca et Stiriaca» aus dem 18. Jahrhundert.