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«Jag kräver en inre Columbus» – Ich verlange einen inneren Columbus

Versuch über die Poetik Göran Tunströms

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Karin Adam

In vielen seiner Texte läßt sich der poetologische Diskurs des schwedischen Autors Göran Tunström (1937-2000) finden: in Gedichten, in der umfangreichen erzählenden Prosa und in essayistischen Notizen. Ausführlich werden hier vor dem Hintergrund seiner beiden zentralen Romane Juloratoriet (Das Weihnachtsoratorium) von 1983 und Tjuven (Der Dieb) von 1986, im Text verborgene Codes untersucht, die einen facettenreichen Blick auf die Poetologie gewähren. Diesem spannenden Diskurs wird anhand intertextueller Einflüsse wie den philosophischen Ideen Swedenborgs, Eliades oder Rilkes im Verfahren einer textnahen Interpretation nachgespürt und es werden so bestimmte poetologische Konzeptionen über das Schreiben, die Verortung des Dichters und die Kraft des Wortes freigelegt.
Aus dem Inhalt: Der Code der Vergangenheit – Der Code der Sehnsucht – Der Code des Mystischen – Der Code der Gleichzeitigkeit – Der Code des Mythischen – Der Code des Anderen – Der Code des Weiblichen – Der Code des Todes – Der Code des Blickes.