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Politische Ökonomie gradueller Handelsintegration

Eine angewandte allgemeine Gleichgewichtsanalyse des EU-Beitritts Polens

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Margareta Drzeniek

Nach der anfangs euphorischen Zustimmung zeigten Umfragen in Polen seit Mitte der neunziger Jahre eine deutlich abnehmende Zustimmung für den EU-Beitritt des Landes. Die Arbeit geht der Frage nach, ob diese Entwicklung politökonomische Hintergründe hat. Dabei wird die These aufgestellt, dass die gewählte graduelle Sequenz des Beitritts suboptimal ist, da sie unter realistischen Bedingungen zu einer Ablehnung des Beitrittes führen kann. Anschließend wird unter Verwendung eines allgemeinen angewandten Gleichgewichtsmodells untersucht, ob eine Zustimmung zum Beitritt im Falle Polens gefährdet ist. Eine derartige Prognose kann jedoch nicht bestätigt werden.
Aus dem Inhalt: Politökonomisches Umfeld in Polen – Neue Politische Ökonomie regionaler Handelsintegration – EU-Osterweiterung – Graduelle Handelsintegration – Angewandte allgemeine Gleichgewichtsanalyse des Handelsintegrationsprozesses (CGE-Modell) – Neue Politische Ökonomie in CGE Modellen.