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«Ibsens Nora und die wahre Emanzipation der Frau»

Zum Frauenbild im wilhelminischen Theater

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Ist Ibsens Nora auf deutschen Bühnen je angekommen oder blieb sie ein Fremdling, bekämpft, belächelt, bevormundet - aber nie akzep- tiert? Wie vollzog sich ihre Anerkennung - wenn es denn eine war - in der Gesellschaft des deutschen Kaiserreichs? Wo standen ihre deutschen Zeitgenossen, jene erste Generation der «Moderne» und jene Frauengeneration, welche die bürgerliche Frauenbewegung in die Öffentlichkeit führte? Wie war beider Verhältnis zueinander, zu Nora? Und wo schliesslich standen die Theaterproduzenten? - Im Spannungsfeld dieser drei Faktoren, die im deutschen Kaiserreich aufeinandertreffen, sich anziehen und abstossen, versucht die Arbeit Streiflichter auf einen Abschnitt unserer Geschichte zu werfen, der nicht gar so fern und «abgetan» ist, wie ein vergilbtes Rollenfoto, ein brüchig gewordenes Zeitungsblatt suggerieren mag.
Aus dem Inhalt: Von Nora bis Lulu - eine Gratwanderung durch das wilhelminische Theater.