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Die «Loi relative à l’emploi de la langue française» vom 4. August 1994

Anspruch und Wirklichkeit französischer Sprachpolitik und Sprachgesetzgebung

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Monika Becker

Gesetzliche Maßnahmen zum Schutz des Französischen legen Zeugnis ab für den kulturellen Wert, den die französische Sprachgemeinschaft ihrer Sprache beimisst und sind zugleich ein identitätsstiftendes Element ersten Ranges. Die Untersuchung bietet Gelegenheit, das unter dem Namen Loi Toubon bekannt gewordene Sprachgesetz von 1994 als wichtiges Feld der aktuellen französischen Sprachpolitik differenziert und vorurteilslos kennenzulernen. Die Autorin analysiert die historischen und ideologischen Grundlagen, die zur Entstehung des Gesetzes beigetragen haben, konfrontiert Funktionsweise und Umsetzung systematisch miteinander und veranschaulicht die hieraus abgeleitete Rechtspraxis anhand von einschlägigen Fallbeispielen. In einer Befragung wird schließlich die Einhaltung der arbeitsrechtlichen Auflagen in multinationalen Unternehmen und die Spracheinstellung der dort Beschäftigten offengelegt.
Aus dem Inhalt: Die Loi relative à l‘emploi de la langue française vom 4. August 1994 – Überwachung und Durchsetzung der Verbraucherauflagen durch staatliche und halbstaatliche Instanzen – Fallbeispiele zur Anwendung des Sprachgesetzes – Einhaltung der arbeitsrechtlichen Auflagen des Gesetzes.