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Das Ladenschlussgesetz vom 28. November 1956

Vorgeschichte, Entstehung des Gesetzes und weitere Entwicklung

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Michael Rühling

Diese Arbeit untersucht die Grundlagen eines gesetzlich geregelten Ladenschlusses, die Entstehung des Ladenschlussgesetzes und seiner Novellen bis 1969 aus juristischer Sichtweise. In einem Ausblick wird die weitere Entwicklung bis heute dargestellt und die Motivation für eine Ladenzeitregelung zusammenfassend betrachtet. Unter Auswertung zahlreicher, z.T. unveröffentlichter Quellen wird die Gesetzesentstehung zusammenfassend aufgezeigt. Der besondere Schwerpunkt wird auf das Gesetzgebungsverfahren in den Jahren von 1950 bis 1956 gelegt. Insbesondere werden die Diskussionen unter den Bundesministerien, den Bundestagsausschüssen und im Bundesrat untersucht. Es wird hierbei die große Einflussnahme von Interessenverbänden deutlich, als deren Vertreter sich einzelne Abgeordnete herausstellten. Das Ladenschlussgesetz stellt sich im Ergebnis als ein Kompromiss dar, bei dem der Ausgleich der Interessen in einer Schwerfälligkeit des Gesetzes mit großen Anwendungsproblemen deutlich wird.
Aus dem Inhalt: Die Entwicklung der Ladenzeiten bis 1945 – Das Ladenschlussgesetz vom 28. November 1956 – Die Änderungsgesetze bis 1969 – Weitere Gesetzesänderungen im Überblick – Motive für die gesetzliche Regelung der Ladenzeiten.