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Treuepflichten der Vorstandsmitglieder einer konzernunabhängigen Aktiengesellschaft nach deutschem und U.S.-amerikanischem Recht

Eine vergleichende Analyse zur Treuepflichtverletzung – insbesondere durch Bestechlichkeit

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Christian C. Schmitt

Das Problem der Treuepflichten der Vorstandsmitglieder einer Aktiengesellschaft ist alt, aber noch keineswegs ausdiskutiert oder gar gelöst. Die Existenz solcher Pflichten wird als ebenso selbstverständlich angesehen, wie es in der Vergangenheit hingenommen wurde, dass sich daraus nur selten rechtliche Konsequenzen ableiten ließen. In den letzten Jahren hat die Problematik allerdings deutlich an Interesse gewonnen. Corporate Governance Kodex, das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) und das Transparenz- und Publizitätsgesetz signalisieren Interessen des Gesetzgebers wie der betroffenen Praxis an der Problematik.
Ziel dieser Untersuchung ist es, im Vergleich mit dem U.S.-amerikanischen Recht die Treuepflicht der Vorstandsmitglieder einer Aktiengesellschaft herauszuarbeiten und in ihren Konsequenzen am Beispiel des Tatbestands der Bestechlichkeit zu konkretisieren. Nach einem Aufriss des tatsächlichen Befundes der Bestechlichkeit von Vorstandsmitgliedern werden im ersten Teil Grundlagen und Inhalte der Treuepflicht vorgestellt. Darauf aufbauend wird im zweiten Teil untersucht, welche rechtlichen Konsequenzen sich aus der Schmiergeldannahme durch Vorstandsmitglieder ergeben.
Aus dem Inhalt: Treuepflichten der Vorstandsmitglieder einer AG – Bestechlichkeit von Vorstandsmitgliedern einer AG – Rechtsvergleichung zum deutschen und U.S.-amerikanischen Aktienrecht.