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Entscheidungskonsequenzen der Rechnungslegung bei Unternehmenszusammenschlüssen

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Cornelia Stanke

Die Diskussion um die Bilanzierung von Unternehmenszusammenschlüssen erhielt durch die Änderung des Bilanzrechts in den USA (SFAS 141, 142) neuen Auftrieb. In dieser Arbeit geht es zum einen um die Frage, welche Informationen für Adressaten mit der pooling of interests method und der purchase method nach altem und neuem Recht verbunden sind. Zum anderen werden Rückwirkungen der Methoden auf die Entscheidungen des Managements untersucht. Die Gegenüberstellung von theoretischen Überlegungen und empirischen Untersuchungen zeigt, daß gewichtige Argumente nicht nur gegen die pooling of interests method, sondern auch gegen den impairment only approach sprechen. Die Ergebnisse lassen sich auf andere Rechnungslegungssysteme wie IFRS und HGB übertragen und stellen Empfehlungen an die Standardsetter dar, die eine Modifikation der Rechnungslegung bei Unternehmenszusammenschlüssen beabsichtigen.
Aus dem Inhalt: Gewinnsteuerung durch Rechnungslegungsmethoden bei Unternehmenszusammenschlüssen – Vergleich der pooling of interests method mit der purchase method mit planmäßiger und ausschließlich außerplanmäßiger Abschreibung des Goodwill anhand der Kriterien Entscheidungsnützlichkeit und Entscheidungsneutralität.