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Die Zulässigkeit postnataler prädiktiver Gentests

Die Biomedizin-Konvention des Europarats und die deutsche Rechtslage

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Christiane Schief

Die fortschreitenden Möglichkeiten der Gendiagnostik bringen bestehende Normen ins Wanken – es besteht eine Diskrepanz zwischen vorauseilendem technischen Fortschritt und fehlenden normativen Standards. Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage der Zulässigkeit prädiktiver Gentests beim Menschen. Mangels gesetzlicher Regelungen ist zu klären, ob der Zugang zu genetischer Diagnostik eingeschränkt werden kann oder muß. Untersucht werden Fragen, die sich im Verhältnis Arzt und Testperson ergeben und Fragen, die im Verhältnis zu Dritten, wie Arbeitgebern, Versicherungen und Verwandten auftreten. Erörtert werden die Regelungen der Biomedizin-Konvention des Europarats zur genetischen Diagnostik im Hinblick auf eine Lösung der Gefahren prädiktiver genetischer Diagnostik für den Einzelnen und die Gesellschaft.
Aus dem Inhalt: Zulässigkeit postnataler prädiktiver Gentests im Verhältnis zwischen Arzt und Patient und im Verhältnis zu Dritten, wie z.B. Versicherungen, Arbeitgebern und Verwandten – Übereinkommen zum Schutz der Menschenrechte und Menschenwürde im Hinblick auf die Anwendung von Biologie und Medizin: Übereinkommen über Menschenrechte und Biomedizin des Europarats.