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Sekundäre Bedeutungen von Nationalitäts- und Länderbezeichnungen im Deutschen und Polnischen

Unter besonderer Berücksichtigung der semantischen Gebrauchstheorie

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Barbara Komenda

Die Studie befasst sich mit der spezifischen Problematik der Veränderung von ursprünglichen Bedeutungen bei ethnischen Bezeichnungen. Es handelt sich um die sekundären Bedeutungen von semantischen (Amerikaner ’Gebäckstück‘, Engländer ’Schraubenschlüssel‘) und morphologischen Derivaten (z. B. Finnlandisierung, türken), Komposita (z. B. Hollandrad, Eskimorolle), Wortgruppen (z. B. schwedische Gardinen, sich auf französisch verabschieden) und satzwertigen Ausdrücken (z. B. Alter Schwede!, Da sieht es spanisch aus.). Es wird ihre Motivation verfolgt sowie eine thematische und formale Typologie erstellt. Die lexikalisch-semantische Beschreibung erfolgt nach dem gebrauchstheoretischen Ansatz und Prinzipien der britischen ordinary language philosophy für das Sprachenpaar Deutsch-Polnisch.
Aus dem Inhalt: Interkulturelle Aspekte des Gebrauchs von ethnischen Bezeichnungen – Weite und enge Bedeutungsauffassung – Beschreibung sekundärer Bedeutungen – Thematische Typologie und Motivation des Wortschatzes – Aktualität und Häufigkeit des Gebrauchs.