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«Der Salon»

Ein kurhessisches Literaturblatt in den Presseverhältnissen des Vormärz

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Andreas Gebhardt

Diese Arbeit wurde von der Arthur-Fandrey-Stiftung für hervorragende Forschungsarbeit ausgezeichnet.
Der Salon, Wochenschrift für Heimat und Fremde erschien von 1841 bis 1842 in der kurhessischen Residenzstadt Kassel. Ihr erster Redakteur war Franz Dingelstedt, der bekannte Verfasser der 1842 erschienenen Lieder eines kosmopolitischen Nachtwächters. Dingelstedt und der Verleger Heinrich Hotop versuchten, mit neuen inhaltlichen Akzentuierungen neue Leser zu gewinnen. Zugleich sollte die programmatisch regional ausgerichtete Zeitschrift Forum für heimische Schriftsteller sein. Ungeachtet seiner kurzen Erscheinungsdauer war Der Salon ein wichtiger Teil der bisher ungeschriebenen regionalen Pressegeschichte und als solcher eingebettet in die regionale Literatur- und Kulturgeschichte Kassels und Kurhessens.
Aus dem Inhalt: Problematik der kurhessischen Verfassung von 1831 in bezug auf die Pressegesetzgebung – Das gescheiterte Pressegesetz – Kasseler Pressewesen zwischen 1831 und 1848 – Franz Dingelstedts journalistische Karriere – Der Salon und die Zensur.