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Der GMP-Vertrag aus bauvergaberechtlicher Sicht

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Mathias Mantler

Der GMP-Vertrag (Garantierter-Maximalpreis-Vertrag) ist ein an anglo-amerikanische Vertragsmodelle angelehnter Bauvertrag. Der GMP-Vertrag wird in Deutschland vor allem in jüngster Zeit im Hinblick auf die ihm zugeschriebenen Eigenschaften (partnerschaftliches Zusammenwirken zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer, Planungsoptimierung, Kostensicherheit, transparente Abrechnung u.a.) verstärkt diskutiert. Gegenstand dieses Buches ist die Untersuchung, inwieweit öffentliche Auftraggeber einen GMP-Vertrag vergaberechtlich zulässig ausschreiben können. Zunächst wird hierzu der Begriff des GMP-Vertrages vor dem Hintergrund der als Vorbild dienenden anglo-amerikanischen Modelle zur Projektverwirklichung (v.a. Construction Management und Design-Build) konkretisiert. Im Anschluss daran werden die verschiedenen vergaberechtlichen Fragestellungen untersucht (Ausschreibung von Planungs- und Ausführungsleistungen, Vergütungsformen, Zulässigkeit des Generalunternehmer- und Generalübernehmereinsatzes, Vergabeverfahren und Nachunternehmerauswahl).
Aus dem Inhalt: GMP-Vertrag – Anglo-amerikanische Projektverwirklichung (Design-Build; Construction Management) – Inhalt, Varianten und Rechtsnatur des GMP-Vertrages – Vergabe der Planungs-und Ausführungsleistungen (Problematik des § 16 VgV; Projektantenproblematik) – Vergaberechtliche Beurteilung des Generalunternehmer- und Generalübernehmereinsatzes – Vergabeverfahren – Wettbewerblicher Dialog – Nachunternehmerauswahl.