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Verteilungsregeln in der grenzüberschreitenden Insolvenz

Unter besonderer Berücksichtigung von Forderungen aus öffentlichem Recht

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Alexander Martius

Ausgehend von den autonomen Internationalen Insolvenzrechten Deutschlands, Englands, Frankreichs und der USA stellt die Arbeit die Entwicklung hin zur Europäischen Insolvenzverordnung dar. Sie untersucht die Auswirkungen des Grenzübertritts von Insolvenzsachverhalten auf Verteilungsgerechtigkeit und Vorhersehbarkeit des Verteilungsergebnisses. Es wird untersucht, inwieweit die EulnsVO die festgestellten Probleme löst. Dabei wird u.a. gezeigt, dass die Anrechnungsregel weder zur Erreichung universaler par condicio creditorum erforderlich ist, noch funktioniert. Es wird ferner der grenzüberschreitende Umgang mit Forderungen aus öffentlichem Recht betrachtet und aufgezeigt, dass jede Diskriminierung ausländischer Forderungen aus öffentlichem Recht funktionierender grenzüberschreitender Insolvenzbewältigung im Weg steht.
Aus dem Inhalt: Internationales Insolvenzrecht – Verteilung bei grenzüberschreitendem Insolvenzsachverhalt – Probleme der par condicio creditorum und der Rechtssicherheit – Öffentlich-rechtliche Forderungen.