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«Das Heil kommt von den Juden» (Joh 4,22)

Untersuchungen zur Heilsbedeutung Israels

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Rudolf Kutschera

In dieser Studie geht der Autor der Heilsbedeutung Israels anhand des kurzen Verses aus dem Johannesevangelium, das Heil kommt von den Juden (Joh 4,22b), nach. Der erste Hauptteil bietet einen Überblick über die wechselvolle Interpretationsgeschichte dieses Verses von der patristischen Zeit über die neueren Deutungsversuche im 20. Jahrhundert bis zu einer eigenen Interpretation des Autors. Der zweite Hauptteil stellt die systematischen Entwürfe einer Heilsbedeutung Israels bei Friedrich-Wilhelm Marquardt und Francesco Rossi de Gasperis dar. Der dritte Hauptteil präsentiert sechs Gemeinschaften, für die eine Heilsbedeutung Israels lebenspraktische und gemeinschaftsprägende Bedeutung hat. Aus der Zusammenschau dieser drei Zugänge lassen sich wichtige Anstöße für eine Erneuerung der Kirche von der Wurzel her (vgl. Röm 11,18) entnehmen.
Aus dem Inhalt: Exegetische Annäherung an Joh 4,22b: In der patristischen Zeit und im Mittelalter; neuere Auslegungsgeschichte; die Heilsbedeutung Israels nach Röm 9-11 – Systematische Entwürfe: Friedrich Wilhelm Marquardt und Francesco Rossi de Gasperis – Gemeinschaftliche Verwirklichungen: Gemeinschaft der Seligpreisungen; Evangelische Marienschwesternschaft; Kongregation Unserer Lieben Frau von Sion; Jakobuswerk; Die messianischen Juden; Urfelder Kreis.