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Kant und die Frage nach der göttlichen Allgenugsamkeit

Zur transzendentalen Wende in der philosophischen Gotteslehre

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Horst Frankenberger

Im Ideal der monotheistischen Vorstellung des allgenugsamen Schöpfergottes vollendet sich nach Kant die theoretische Vernunft. Der Verfasser fragt nach den philosophiehistorischen Voraussetzungen des theologischen Hauptstücks der KrV und rekonstruiert Kants Überlegungen zur transzendentalen Genese der theologischen Idee. Von da aus gelingt nicht nur die Einsicht in die Regulativität der Idee des ens realissimum, sondern auch in diejenige Voraussetzung, aufgrund derer Kant sagt, mit der Idee des intellectus archetypus sei die symbolische Darstellung des an sich selbst unbekannten transzendentalen Substrats der Natur als des Universums möglich.
Aus dem Inhalt: U.a. Die Theologie des «Einzig möglichen Beweisgrundes...» - Die Sicherung der Theologie als eine philosophische Wissenschaft in der «Kritik der reinen Vernunft».