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Schutz unabhängiger Leasinggesellschaften vor Behinderungen durch Kfz-Hersteller

Eine Beurteilung nach deutschem und europäischem Wettbewerbsrecht

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Renate Kropp

Auf dem stark umkämpften Kfz-Leasingmarkt versuchen Kfz-Hersteller den mit ihnen im Konzernverbund stehenden Leasinggesellschaften einen Wettbewerbsvorsprung zu verschaffen, indem sie den Bezug von Fahrzeugen durch unabhängige Leasinggesellschaften erschweren oder sogar verhindern. In dieser Arbeit werden die verschiedenen Praktiken der Kfz-Hersteller auf ihre wettbewerbsrechtliche Zulässigkeit untersucht. Den Schwerpunkt bilden dabei § 20 GWB und Art. 81 EG sowie die früheren und die aktuelle Gruppenfreistellungsverordnung für den Kfz-Vertrieb. Ferner werden die Rechtsfolgen des wettbewerbswidrigen Handelns und die Rechtsschutzmöglichkeiten der unabhängigen Leasinggesellschaften aufgezeigt.
Aus dem Inhalt: Kfz-Leasing – Tatsächliche Bedeutung und rechtliche Einordnung – Ungleichbehandlung unabhängiger Leasinggesellschaften gegenüber herstellerabhängigen Leasinggesellschaften und Autovermietern – Beurteilung nach § 20 GWB, Art. 81 und 82 EG – Leasing und die Gruppenfreistellungsverordnungen zum Kfz-Vertrieb.