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Disparitäten im Sozialhilfebezug

Auswertung der Sozialhilfestatistik unter Berücksichtigung des Haushaltskontextes und regionaler Aspekte

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Monika Burmester

Das Sozialhilferisiko ist ungleich verteilt. Dies gilt sowohl für Personengruppen als auch unter regionalem Aspekt. Mit den Einzeldatensätzen der 25%-Stichprobe der Sozialhilfeempfängerstatistik können Haushaltsanalysen vorgenommen werden, die weitergehende Erkenntnisse über die Empfängerstruktur zulassen. Ergebnisse solcher Haushaltsauswertungen für verschiedene Gruppen von Empfängern laufender Hilfe zum Lebensunterhalt werden in dieser Untersuchung präsentiert. Einen weiteren Schwerpunkt der Arbeit bilden regionale Unterschiede in der Sozialhilfedichte. Die Analysen zu den regionalen Disparitäten führen zu dem Ergebnis, dass die Arbeitslosigkeit nur einen Teil der Unterschiede in der Sozialhilfequote erklären kann.
Aus dem Inhalt: Befunde zum Sozialhilfebezug – 25%-Stichprobe der Sozialhilfeempfängerstatistik – Haushaltsauswertungen für ausgewählte Empfängergruppen – Berechnungen zum Kindergeldzuschlag – Abschätzung des Nettoarbeitskräftepotenzials – Regionaluntersuchungen – Unterschiede zwischen den alten und den neuen Bundesländern – Untersuchungen zum Nord-Süd- und Stadt-Land-Gefälle in den alten Bundesländern.