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Reformpädagogische Erfahrungen der Landerziehungsheime von Hermann Lietz und ihre Bedeutung für aktuelle Schulentwicklungsprozesse

Eine schultheoretische Studie

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Peter Littig

Im Mittelpunkt der schultheoretischen Studie stehen Erfahrungen mit einem autonomen Schulmodell, wie es durch die von Hermann Lietz vor über einhundert Jahren gegründeten Landerziehungsheime repräsentiert wird. Es wird u.a. nach Ansätzen gesucht, die Orientierungshilfen für lernende Schulen der Gegenwart bieten können und analysiert, welche tatsächlichen Einflussmöglichkeiten Schulentwicklung im Rahmen mehr oder minder autonomer Schulen, wie sie durch Lietz’ Landerziehungsheime repräsentiert werden, auf die Entwicklung des Schulsystems zu Lebzeiten der Gründerväter als Gesamtheit hatte. Neben der Diskussion der Frage, ob und durch welche Aspekte eine Theorie der Schule zu erweitern ist, die sich bisher lediglich an Erfordernissen und Gegebenheiten des staatlichen Schulwesens orientierte, stellt die Erörterung, inwieweit Erfahrungen privater Bildungseinrichtungen tatsächlich nutzbringend für gegenwärtige Schulentwicklungsprozesse innerhalb des staatlichen Schulwesens sein können, ein Kernelement der Studie dar.
Aus dem Inhalt: Charakteristika von Lietz’ Leben und Werk – Lietz’ Theorie der Schule – Lietz’ Landerziehungsheimpädagogik – Landerziehungsheime als Elemente der Reformpädagogik – Historische Entwicklung der Landerziehungsheime – Erfahrungen der Landerziehungsheime und ihr Nutzen für aktuelle Schulentwicklungsprozesse – Schulen in privater Trägerschaft im Gegenstandsbereich einer Theorie der öffentlich verantworteten Schule.