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Exil- und Schreiberfahrung spanischer Intellektueller in Mexiko

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Maria Fátima Gallego Iglesias

Diese Studie beschäftigt sich mit dem Exil als einer Situation, die durch das Zusammenkommen unterschiedlicher Kulturen geprägt ist. Ausgehend von theoretischen Texten, die sich diesem Thema widmen, wurde das Modell einer Schwelle zwischen den auf Differenz ausgelegten Einzelkulturen entwickelt. Hierauf basiert die Untersuchung ausgewählter Texte des Exils spanischer Intellektueller in Mexiko während der Franco-Diktatur. Der kritische Blick zurück, gerichtet auf die Heimat, und die Auseinandersetzung mit dem neuen, fremden Leben in Mexiko führen zu unterschiedlichen Umgangsformen mit den Instanzen des Eigenen und des Fremden. Trotz der Unterschiede ist den untersuchten Texten die mangelnde Verortung von Kultur und die fehlende Begrenzung dieser auf nationale Räume gemeinsam.
Aus dem Inhalt: Exil und Kultur – Die dritte Kategorie: Weder Ich noch der Andere – Konzept einer nationenübergreifenden Kultur vs. national eingegrenzter Kultur – Das Exilangebot Mexikos: Zwischen Identifikation und Neubeginn – Die Reise: Der Weg hin zur Konfrontation der Einzelkulturen – Das Einleben und die Möglichkeit der Integration – Leben im Exil: Zeitschriften der Exilierten – Schreiben im Exil – Exil: Die Öffnung einer Schwelle zwischen den Kulturen.