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Aufsätze zur Kinderliteratur

Geschichte – Rezeption – Sprache

Series:

Bernhard Engelen

Dieser Sammelband enthält Aufsätze aus drei Jahrzehnten zu drei unterschiedlichen Komplexen. Die Beiträge zur Geschichte der Kinderliteratur im Mittelalter behandeln die Literatur bzw. die literarischen Gestalten, mit denen die Kinder und Jugendlichen in dieser Epoche konfrontiert wurden, sowie die Ziele, die man damit verfolgte. Der zweite Komplex beschäftigt sich – vor allem am Beispiel von Kästners Pünktchen und Anton damit, dass der kindliche Leser einen Teil der literarischen Strukturen anders rezipiert als der erwachsene Leser und versucht zu zeigen, wie dieses Phänomen empirisch untersucht werden kann und welche Konsequenzen aus Erkenntnissen in diesem Bereich gezogen werden können. In den Arbeiten zur Sprache in der Kinderliteratur beschäftigt sich der Verfasser anhand von breit gestreutem Material mit der Frage, ob die in diesem Literaturzweig verwendete Sprache den lesenden Kindern den Weg zur Sprache der Erwachsenenliteratur ebnet.
Aus dem Inhalt: Eine Studie zur Geschichte der Jugendlektüre um 1200 - Thomasin von Zirklaere – Der didaktische Ort der Dichtung im Erziehungswesen des Mittelalters – Kindliche Leseneigungen und literarische Strukturelemente – Das kindliche Verhältnis zu den komischen Elementen in Kästners Pünktchen und Anton Zur Sprache des Kinder- und Jugendbuches – Überlegungen zur Sprache im Kinder- und Jugendbuch – Überlegungen und Untersuchungen zur Syntax im Kinderbuch – Kinderbücher und der Erwerb der Schriftsprachkultur.