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Rechtsprobleme bei der Anwendung von Videotechnologie im Strafprozess

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André Pott

Diese Arbeit behandelt Rechtsprobleme, die sich bei der Anwendung von Videotechnologie im Strafprozess ergeben können. Durch das Zeugenschutzgesetz wurden neue Möglichkeiten geschaffen, Zeugenaussagen im Strafverfahren mittels Videotechnik zu konservieren und im Ermittlungsverfahren oder in der strafprozessualen Hauptverhandlung vorzuführen. Zudem wurden neue Wege eröffnet, durch den Einsatz von Videotechnik im Strafverfahren auf die schutzwürdigen Belange von Zeugen Rücksicht zu nehmen. Die Option des Einsatzes von Videotechnik im Strafverfahren wirft jedoch auch neue Rechtsprobleme auf, die in dieser Arbeit aufgezeigt und einer Lösung näher gebracht werden. In diesem Zusammenhang sind insbesondere das Regel-Ausnahme-Verhältnis von Bild-Ton-Aufzeichnungen und Vernehmungsniederschriften, die Vernehmung von Vertrauenspersonen und Verdeckten Ermittlern mittels Bild-Ton-Übertragung sowie die Zulässigkeit formloser Vorhalte mittels Bild-Ton-Aufzeichnungen zu nennen.
Aus dem Inhalt: Regel-Ausnahme-Verhältnis von Bild-Ton-Aufzeichnungen und Vernehmungsniederschriften – Vernehmung von Vertrauenspersonen und Verdeckten Ermittlern mittels Bild-Ton-Übertragung – Zulässigkeit formloser Vorhalte mittels Bild-Ton-Aufzeichnungen.